Parkett kaufen- Entscheidung erleichtern

Written by admin on Mai 24th, 2016. Posted in Bodenbeläge

Parkettböden

Parkett gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zu unterscheiden sind nicht nur die Holzarten, sondern auch Verarbeitung, Qualität und Art der Verlegung. Sie können bereits vorbehandeltes oder natürliches unbehandeltes Parkett kaufen oder auch ein Klickparkett, wenn Sie es sich beim Verlegen leicht machen und den Boden sofort belasten möchten. Bevor Sie ein bestimmtes Parkett kaufen, sollten Sie sich über einige Dinge informieren, die die Entscheidung erleichtern.

Holzart und Farbe

Am langlebigsten, nämlich bis zu 50 Jahre, sind Parkettböden aus hochwertigen Harthölzern. Schwere harte einheimische Hölzer sind beispielsweise Esche, Eiche, Ahorn oder Buche. Von den Tropenhölzern werden für Parkett ausschließlich harte Schwerhölzer gewählt. In Räumen, deren Böden weniger belastet wird, z.B. im Schlaf- oder Gästezimmer, werden auch gern die weicheren Hölzer, beispielsweise die Fichte gewählt. Natürlich können Sie weiche Holzarten auch für das Wohnzimmer als Parkett kaufen. Für kleine Räume empfehlen sich grundsätzlich helle Hölzer, in großen Räumen darf der Boden dunkler, vielleicht schön rotbraun bis dunkelbraun sein. Durch Fischgrät- oder Schachbrettverlegung lassen sich die Parkettböden noch lebendiger gestalten.

Arten der Verlegung und Versiegelung

Haben Sie wenig Handwerkserfahrung sollten Sie ein Klickparkett kaufen. Auch Stäbchenparkett ist leichter zu verlegen. Beim Parkett zum Verkleben achten Sie gleich auf die Hinweise zum Verleimen, wenn Sie das Parkett kaufen. Oft machen die Hersteller bereits hilfreiche Hinweise. Wenn Sie unbehandeltes Parkett kaufen, muss es nach dem Verlegen geschliffen und versiegelt werden. Die Behandlung wird mit Öl oder Lack vorgenommen. Verklebtes Parkett braucht eine Aushärtungszeit bis zur vollen Belastung. Fertigparkett ist vorbehandelt und farbstabiler. Entscheiden Sie sich lieber für hohe Qualität, wenn Sie Parkett kaufen. Die lange Lebensdauer der Qualitätshölzer gleicht den Preis aus.

Wissenswertes über das Stäbchenparkett

Written by admin on Mai 24th, 2016. Posted in Bodenbeläge

Parkett

Stäbchenparkett hat den Reiz einer besonders lebendigen Optik. Diese ergibt sich durch die oft leicht unterschiedlichen Schattierungen der Stäbchen auch bei der gleichen Holzart. Besonders beliebte Holzarten für ein Stäbchenparkett sind Harthölzer von Buche, Esche, Eiche, Ahorn und exotische Harthölzer mit hohem Schweregrad. Sie finden im Handel aber auch Hölzer von Nussbaum, Birnbaum, Kirschbaum oder der Birke.

Verlegen der Stäbchen

Stäbchenparkett finden Sie zum Verkleben oder als Fertigparkett mit dem praktischen Klicksystem. Die schmalen Stäbchen haben die Vorteil, dass es beim Verlegen entschieden weniger Verschnitt gibt und sich das Holz jedem Raum anpassen lässt. Das erleichtert die Verlegung, erlaubt auch beim Verkleben kleine, schnelle Korrekturen. Unbehandeltes Stäbchenparkett muss nach dem Verlegen gleichmäßig beschliffen und dann mit Öl oder Lack gleichmäßig versiegelt werden. Für ein Fertigparkett ist keine Nachbehandlung nötig. Beim Klickparkett wird durchweg Fertigparkett angeboten, das bereits vorbehandelt ist. Das erleichtert die Verlegung zusätzlich und erlaubt auch später eine problemlose Entfernung vom Parkettboden.

In schöner Optik das Parkett verlegen

Sie haben bei der Verlegung die Wahl, das Stäbchenparkett entweder in einer Ausrichtung oder in unschiedlichem Versatz zu verlegen. Werden die Stäbchen versetzt – das kann in Form von Quadraten oder anderen Mustern vorgenommen werden – ergibt sich ein angenehm aufgelockertes Bild. Je nach Parkettart, vorbehandelt oder nicht vorbehandelt, wird nach der endgültigen Fertigstellung Ihr Stäbchenparkett in der üblichen Art gepflegt. Das heißt, der Boden wird ohne viel Nässe gewischt und in Abständen mit einer guten Parkett-Spezialpflege behandelt. Die harten Hölzer für dieses Parkett haben eine besonders lange Lebensdauer. Der Boden überdauert bei guter Pflege gut etliche Jahrzehnte.

Bambus Parkett – ökologisch und ökonomisch

Written by admin on April 19th, 2016. Posted in Bodenbeläge

Parkett

Sie suchen ein Parkett für Ihr Heim? Unter den zahlreichen Angeboten fällt es schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Welchen Anforderungen soll es entsprechen? Haben Sie schon an Bambus Parkett gedacht? Warum aus Bambus? Weil Sie sich dann für Nachhaltigkeit entscheiden, um den Schutz unseres Planeten kümmern und einen wertvollen Beitrag leisten, damit Regenwald erhalten bleiben kann, denn der Kunde hat die Macht über die Produkte, die angeboten werden. Nur was wir kaufen, bringt dem Markt auch Gewinn. Auch leben ca. 1,5 Millarden Menschen direkt oder indirekt von der Bambusernte bzw. -produktion. Selbst das inzwischen sehr beliebte dunkle Bambus wird in Dampfdruckkesseln Dank der Eigenschaften des Süßgrases karamelisiert und bekommt so seine dunkelbraune Farbe ganz ohne Chemie. Die Faser wird nicht nur an der Oberfläche gefärbt sondern vollkommen durchtränkt.

Wenn Sie Bambus Parkett erwerben wollen

Das Parkett aus Bambus wird in unzähligen Farben angebotenen. Es sollte bei einer Raumtemperatur von 18  bis 20 Grad Celsius bei etwa 50 % Luftfeuchte verlegt werden. Beim Verlegen des Bambus Parkettes auf Estrich muss dieser abgekühlt sein. Bambus Parkett ist mehr als doppelt so hart wie Eichenboden, sehr belastbar, glatt, haltbar und beständig. Es ist besonders für Terrassenparkett geeignet, zudem pflegeleicht und von hoher Lebensdauer. Bei 20 bis 100 Euro pro Quadratmeter liegt der Preis für Bambus Parkett. Es ist eine lebenslange Investition. Bambus Parkett eignet sich für Fußbodenheizung ebenso wie für Außen- und Empfangsbereiche mit hoher Beanspruchung und Witterungsschwankungen. Es kann schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt werden. Dabei sollte das Parkett vorher im geplanten Verlegeraum 48 Stunden gelagert werden. Das Parkett zu nageln führt allerdings zu Qualitätseinbußen.

Zu bestaunen gibt es das erste Haus vollkommen aus Bambus. Es steht in Darmstadt und ist nach 90 Jahren vollkommen biologisch abbaubar.

Robust und schön

Written by admin on April 19th, 2016. Posted in Bodenbeläge

Buchenparkett

Buchenparkett verfügt über eine sehr feine Maserung und ist dennoch hart und fest. Buchenholz lässt sich gut mit dem der Eiche vergleichen und ist ebenso zäh und widerstandsfähig. Seinen kräftigen, rosig-warmen Farbton erhält es, weil die frisch geschlagenen Stämme gedämpft werden. Auf diese Weise wird die natürliche Holzfarbe ideal unterstrichen.

Da das Holz der Buche gegenüber Änderungen der Temperatur sowie der Luftfeuchte äußerst empfindlich ist, sollten Sie es nicht auf Fußbodenheizungen verlegen. Hinzu kommt, dass das Buchenholz sehr hart, aber nicht sonderlich formstabil ist. Es neigt dazu, schnell Fugen zu bilden. Ratsam ist, diesem Effekt durch eine geeignete Dämpfung entgegenzuwirken. Zudem ist das Buchenparkett auch dann stabiler in der Form, wenn es aus mehreren Schichten besteht. Die Nutzschicht ist im versiegelten Zustand nicht so enorm anfällig für Verwerfungen. Es ist empfehlenswert, in Räumlichkeiten, in denen Sie mit wechselnden Temperaturen und Luftfeuchtigkeit rechnen müssen, von Buchenparkett abzusehen. Für Küche, Bad, den Wintergarten, die Kellerräume sowie für den Außeneinsatz ist es ungeeignet. Hinzukommt, dass das Holz der Buche  zu Pilz- und Insektenbefall neigt.

Aufgrund seiner rosigen Farbgebung und der dezenten Maserung ist das Buchenparkett äußerst gut für Räume geeignet, die auf klare Linien und einen modernen Einrichtungsstil setzen. Weiße Möbel und Wohntextilien in leuchtenden Farben kommen in Verbindung mit dem ruhig wirkenden Bodenbelag optimal zur Geltung. Aber auch dann, wenn Sie Möbel besitzen, die ebenfalls aus dem Holz der Buche bestehen, ist der Bodenbelag ideal. Mobiliar, das aus anderen Holzarten besteht, heben sich auf einem Fußbodenbelag aus Buchenholz sehr gut ab. Gerade Möbelstücke aus Teakholz harmonieren mit dem warmen Unterton des Buchenparketts optimal.

Schilfrohrmatten – vielseitig und praktisch

Written by admin on März 24th, 2016. Posted in Allgemein

Sichtschutz im Garten

Wie der Name es bereits aussagt, werden Schilfrohrmatten aus Schilfhalmen gefertigt. Die Halme sind in unterschiedlicher Qualität erhältlich. Dadurch ergeben sich auch Unterschiede in der Qualität der Schilfrohrmatten, die zudem in verschiedenen Techniken gefertigt werden. Mit einfachem Draht zusammen gebunden werden sie beispielsweise als Sichtschutz im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon verwendet. Werden sie mit einem Unterputzgewebe versehen, sind sie bestens für das ökologische Bauen geeignet. Zu guter Letzt werden sie sehr gerne zur Herstellung von hochwertigen Dekorationsgegenständen eingesetzt.

Für den Einsatz im Garten

Schilfrohrmatten werden wie auch bereits in früheren Zeiten gerne im Garten eingesetzt, wenn ein Sichtschutz notwendig wird. Da sie sehr einfach aufzustellen und zu befestigen sind, können sie von jedermann eingesetzt werden. Zudem sind sie relativ günstig und zugleich langlebig. Sie werden in unterschiedlichen Größen angeboten, sodass für jeden Wunsch die passende Matte gefunden wird. Schilfrohre sind nicht nur resistent gegen Wasser, sondern widerstehen auch dem Wind, egal wie stark er weht. Gerne werden sie im Garten auch als Baumschutz gegen Wildtierverbiß eingesetzt. Dies ist sowohl ökologisch als auch optisch unbedenklich, da sich dieses natürliche Material sehr gut in das natürliche Umfeld des Gartens einfügt.

Wie werden sie hergestellt?

Das geerntete Schilf wird zunächst pyramidenförmig zusammengebunden und getrocknet. Nun folgt das Sortieren der Halme und deren Reinigung. Das Blattwerk, die Ähre und Fremdstoffe werden entfernt. Die Fertigung der Schilfrohrmatten erfolgt mit Hilfe einer Maschine, die für das Zusammenfügen mit Draht zuständig ist. Die meisten in Deutschland angebotenen Schilfrohrmatten stammen aus Asien. Jedoch lassen sich auch deutsche Hersteller finden, die mit einer besseren Qualität und günstigeren Preisen produzieren.

Es muss nicht immer ein Spitzdach sein

Written by admin on März 24th, 2016. Posted in Allgemein

Pultdach Gartenhaus

Pultdächer sind sehr beliebt, nicht nur bei Wohnhäusern. Mittlereile haben sie sich auch bei Gartenhäusern durchgesetzt. Doch was macht das Pultdach Gartenhaus so attraktiv?

Praktisch soll es sein

Ein Pultdach Gartenhaus ist in vielerlei Hinsicht interessant. Zum einen kann aufgrund der Neigung von 11 bis maximal 22 Grad das Regenwasser immer gut abfließen ohne zu einem reißenden Strom zu werden, wie dies bei starken Regengüssen an Steildächern manchmal zu beobachten ist. Mit dieser Neigung ist es eine besondere Form des Flachdaches. Sehr oft entscheidet sich ein Bauherr für das Pultdach, wenn dieses zur Wetterseite gelegen sein soll.

Einen großen Vorteil birgt das Pultdach Gartenhaus. Im Gegensatz zum Flachdach kann sich keine Staunässe bei größeren Regenfällen bilden. Selbiges gilt für Schneefall. Zum anderen kann es sehr gut genutzt werden, um eine Begrünung zu erhalten. Gerade das Pultdach Gartenhaus kann mit einem begrünten Dach sehr gut in das Gartenbild integriert werden.

Im Sommer dagegen kann sich in den direkt unter dem Dach liegenden Räumen eine große Stauhitze entwickeln. Es sollte also für eine gute Belüftung gesorgt werden. Dank der noch relativ geringen Dachneigung ist das Aufstellen einer Photovoltaikanlage oder einer herkömmlichen Solaranlage kein Problem. Gemeinsam erreichen die Anlage und das Dach den optimalen Winkel, der das Einfangen des Sonnenlichtes auch im Winter noch garantieren.

Ästhetik statt reiner Nutzen

Das Pultdach kann mit ein wenig Kreativität derart gestaltet werden, dass es sich definitiv vom Flach- und Spitzdach abhebt. Dies trifft besonders dann zu, wenn das Gartenhaus mit der Garage oder dem Wohngebäude kombiniert wird. Die Flachdächer können künstlerisch ein das Gesamtbild der Gebäude eingefügt werden. Ein Gefüge, mit dem dieses Grundstück ein Hingucker wird.

Poolumrandungen: Tropisch, heimisch oder Plastik

Written by holzland-admin on März 22nd, 2016. Posted in Allgemein

Poolumrandung

Wir begrüßen Sie zu einer neuen Runde unser Lieblingskontrahenten: Holz versus Wasser! Was sollen jetzt die verdrehten Augen? Schon klar, wer hier gewinnt, lass mich in Frieden und her mit dem Plastik? Ruhig Blut. Mag sein, dass es nicht die idealen Voraussetzungen für eine Liebe ohne Sorgen zwischen den Beiden sind, aber bei wem die Leidenschaft für eine Poolumrandung aus Holz erstmal entbrannt ist, kann diese nicht allzu schnell ablöschen, mit Poolwasser schon gar nicht. Damit also genug des Vorgeplänkels und rein in den knallharten Faktencheck, der geeignete Holzarten vorstellt und die Vor- und Nachteile aufzeigen soll.

 

Holz aus exotischen Fernen

Beginnen wir mit dem teuflischsten aller Hölzer, dem Tropenholz. Teuer in der Anschaffung, aber lohenswert in Punkto Langlebigkeit. Im Gegensatz zu den heimischen Vertretern verkraften Tropenhölzer warme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit deutlich besser. Ideale Voraussetzungen um den Aufgaben rund um Ihren Pool gerecht zu werden. Quell- und Schwundverhalten sind minimal, die ätherischen Öle im Holzinneren fungieren als natürlicher Schädlingsschutz. Und die Nachteile? Neben dem fragwürdigen Aspekt der Nachhaltigkeit bedeutet die Verwendung von Tropenhölzern auch eine Mehrarbeit im Bereich der Pflege. Spätestens nach Ablauf eines Jahres müssen Sie eine vollständige Grund- und Pflegereinigung durchführen.

 

Heimische Hölzer

Das gute, vertraute heimische Holz. In Punkto Witterungsbeständigkeit haben wir bereits durchblicken lassen, dass Tropenhölzer klar überlegen sind, welche Argumente sprechen also überhaupt für die Verwendung als Poolumrandung? Neben der eigenständigen Optik einer Fichte, die es Ihnen vielleicht angetan hat, der Aspekt der Erneuerung. Was wir damit meinen? Wenn Sie einmal einen Poolumrandung verlegen wollen und danach auf eine andauernde Dauerhaftigkeit vertrauen, scheiden heimische Hölzer aus. Wenn Sie mit einer Lebensdauer von maximal 15 Jahren (!) leben können, dann spricht nichts dagegen sich an den Dauerhaftigkeitsklassen 1 bis 2 einheimischer Hölzer zu orientieren.

 

Wood Plastic Composite

Zu guter Letzt will auch noch Plastik mitmischen. Offiziell hört dieses auf den Namen WPC und steht für „Wood Plastic Composite“. An dieser Stelle verschonen wir Sie mit dem detaillierten Aufbau, verraten aber soviel, dass dieses Material zu mindestens 70 Prozent aus Holz besteht und auch in seiner Optik nicht von Holz zu unterscheiden ist. Der Vorteil der Dielen ist vielfältig. Keine Holzsplitter, eine verbesserte UV-Beständigkeit, Schutz vor Schädlingen und vielleicht am interessantesten: Konkurrenzlos gute wasserabweisende Eigenschaften. Wem die Optik zusagt und bereit ist für seine Umrandung auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen, macht mit WPC-Dielen sicherlich keinen Fehler.

Saunaöfen – Kenne die Unterschiede

Written by holzland-admin on März 17th, 2016. Posted in Allgemein

Saunaofen

Bevor der Bau oder Kauf der eigenen Saunakabine ansteht, gilt es eine weitere Entscheidung zu treffen – Welcher Saunaofen darf es sein? Den einen Ofen gibt es nämlich nicht. Vielmehr steht eine Vielzahl an unterschiedlichen Geräten zur Auswahl die um Ihre Gunst buhlen. Welche drei grundsätzlichen Arten Sie kennen sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

1.Der elektrische Saunaofen

Die Vorteile des elektrischen Saunaofens liegen in seiner unkomplizierten und einfachen Handhabung und seiner flexiblen Anwendung. Ursprünglich waren elektrische Öfen lediglich für die Verwendung mit einer finnischen Sauna geeignet. Heutzutage ist dies kein Begrenzungskriterium mehr, da die meisten Öfen dank Zusatzfunktionen auch in unterschiedlichen Saunaorten nutzbar sind. Dies bedeutet wiederum nicht, dass ein elektrischer Saunaofen auch mit einer Dampfsauna verwendet werden sollte. In diesem Fall müssen Sie auf einen speziellen Saunaofen für den Dampfbetrieb zurückgreifen.

Die Sorge vor den Stromkosten ist im Übrigen unbegründet – der Ofen lässt sich bereits vor dem letzten Saunagang ausschalten. Die Saunasteine heizen nämlich noch so lang nach, dass für die letzte Runde genügend Hitze zur Verfügung steht.

 

2. Der Dampfofen

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit einen Dampfofen zu nutzen. Diese, auch als Bio Saunaofen bekannten, Modelle bieten den Vorteil, dass Sie besonders Kreislauf schonend auf den Körper wirken und der Nutzer das gewünschte Klima selbstständig bestimmen kann. Der hierfür entwickelte Saunaofen fungiert als Mischform zwischen der traditionellen Sauna und dem Dampfbad. So lässt sich bei niedriger Temperatur eine höhere Luftfeuchtigkeit erzielen. Allerdings müssen Sie auf die üblichen Aufgüsse verzichten, weil diese aufgrund der gemäßigten Hitze unnötig sind. Ein ansprechendes Klima wird durch die Verwendung von Kräutern und ätherischen Ölen erzielt. Hierfür gibt es spezielle Bio Saunaöfen mit Verdampfern. Aber auch die klassische finnische Sauna, Kräutersauna oder Duftsauna lassen sich mit solch einem Gerät problemlos realisieren.

 

3. Der holzbefeuerte Saunaofen

Eine weitere Alternative ist der holzbefeuerte Saunaofen und damit gleichzeitig das ursprüngliche finnische Saunaerlebnis. Bei einer Hitze von bis zu hundert Grad Celsius und einer lediglich zehnprozentigen Luftfeuchtigkeit, kommen nicht nur Saunaneulinge ins Schwitzen. Die Vorteile liegen in der gleichmäßigen Abgabe der Wärme und in einer besonders effizienten Luft- und Feuerzirkulation. Der Preis, den Sie für soviel Authentizität zahlen, ist die erhöhte Aufmerksamkeit, die Sie einem holzbeheizten Saunaofen angedeihen lassen müssen. Feuerholz will besorgt und gehortet werden. Des Weiteren benötigen Sie eine fachmännisch errichtete Abluftkonstruktion, weshalb diese Saunaöfen auch nicht für den Innenbereich konzipiert wurden beziehungsweise dort zur Anwendung kommen sollten.

 

Gibt es noch weitere Unterschiede?

Ja, Saunaöfen sind sowohl als Stand- oder Wandmodell erhältlich. Die Steuerung gestaltet sich ebenfalls herstellerabhängig. Viele Geräte werden an eine externe Steuerungsanlage angeschlossen, andere bieten ein integriertes Steuergerät, das sich zumeist seitlich am Ofen befindet.

Sehenswert zu diesem Thema auch nachfolgendes Video von den Kollegen bei Sauna-Profi.

http://youtu.be/GeqerroaqSI?list=UUo4L9F2wqOym0_jw0l_PI1w

 

Für welches Modell Sie sich letztlich auch entscheiden: Die Installation eines Saunaofen ist keine Angelegenheit für Heimwerker, sondern gehört in professionelle Hände. Potentiellen Gefahren wie beispielsweise Brandbildung lassen sich nur so präventiv verhindern.

 

Mosaikparkett – Zusammengesetzt um Neues zu schaffen

Written by holzland-admin on März 11th, 2016. Posted in Allgemein

Parkett

Mosaikparkett kann Ihre heimischen Sehgewohnheiten verändern. Das außergewöhnliche Aussehen dieses Massivparketts besitzt die Fähigkeit, eine etablierte Raumoptik komplett zu verändern und so neues zu schaffen. Würfeloptik, Fischgräte, der gerade Verband oder auch der Englische: Gerade kleine Räume profitieren von Mosaikparkett. Die Zusammensetzung verschiedenfarbiger Holzplättchen zu neuen dekorativen Mustern kann auch Ihr Wohnambiente erheblich aufwerten.

Dünn, aber hart im nehmen

Entgegen dem weit verbreiteten Irrtum besteht Mosaikparkett nicht aus mehreren Schichten, sondern ist massiv. Gewöhnlich besteht es aus cirka 8 Millimeter starken Holzlamellen. Auf der Rückseite befindet sich ein Klebenetz, an den die Vollholzlamellen einheitlich befestigt sind und so wiederum vollflächig auf dem Boden verklebt werden können. Wenn Sie nun allerdings denken, dass eine solch dünne Parkettart nicht renoviert werden kann, irren Sie. Dank der fehlenden seitlichen Profilierung und der Möglichkeit das Parkett einfach auf den Untergrund zu verkleben, eignet sich diese Parkettart auch zum Abschleifen.

Die Holzsorte entscheidet

Prinzipiell sind bei der Verlegung die Art Ihres Untergrunds, sowie die genaue Holzsorte entscheidend. Voraussetzung für eine erfolgreiche Verlegung ist in erster Linie ein ebener und trockner Untergrund. Abhängig von der jeweiligen Holzsorte und des konkreten Untergrunds ergeben sich unterschiedliche Vorgehensweisen. Orientieren Sie sich immer an den Empfehlungen des jeweiligen Herstellers und ziehen Sie im Zweifel einen Fachmann zu Rate. Ist der Boden schließlich erfolgreich verlegt, muss noch der Klebstoff vollständig aushärten. Je nach verwendetem Klebstoff kann dies zwischen einem und fünf Tagen dauern. Anschließend wird das Parkett vollständig abgeschliffen und mit Öl oder Wachs versiegelt. Abhängig von jeweiligem Öl oder Wachs, ist in kürzester Zeit eine Begehung Ihres Mosaikparketts möglich.

Aufgrund der enormen Bandbreite an verfügbaren Holzarten, Sortierungen und Verlegemustern gibt es eine wahre Fülle an optischen Variationen, die es für Sie zu entdecken gilt. Überzeugen Sie sich selbst!

Der Hochteich: Unterschätztes Kleinod

Written by holzland-admin on März 4th, 2016. Posted in Allgemein

Teich

Ich stand neulich vor einem Problem, das vielleicht auch Ihnen schon über den Weg gelaufen ist: mein Garten soll feuchter werden. Nein, einen Gartenschlauch habe ich bereits. Ich habe eher an einen Teich gedacht. Zu allem Überfluss ist mein Garten nicht wirklich groß und der Boden für größere oder kleinere Aushebungen einfach zu hart. Welche Möglichkeiten da noch bleiben sollen? Die Antwort lautet schlicht: Die Anschaffung eines Hochteichs!

 

Fertigbausatz oder selbst gemacht?

Um Missverständnisse gleich aus dem Weg zu räumen – wer von einem großen Teich träumt, der mit Fischen bewohnt werden soll, ist mit einem Hochteich mehr schlecht als recht beraten. Vielmehr bietet sich ein Hochteich aufgrund des unkomplizierten Aufbaus und der freizügigen Standortbestimmung an. Ob Sie damit gezielte Akzente in Ihrem grünen Paradies setzen möchten oder Ihrer Terrasse aufwerten möchten: „Anything goes!“ – wie schon Kate Capeshow für Indiana Jones sang.

Ein Hochteich kann mit einigen Vorkenntnissen selbst aufgebaut werden, oder Sie greifen zu einem fertigen Bausatz, der nur noch mit wenigen Handgriffen montiert werden muss. Für letztere Lösung habe ich mich entschieden, weil Zeit ein knappes Gut ist und mich der fertige Teich mehr erfreut als die Konstruktion an sich. Allerdings sollte an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass die eigenständige Konstruktion mehr Individualität erlaubt und auch Kombinationen an den Außenwänden mit Gabionen möglich sind. Hier stößt ein Fertigbausatz an seine Grenzen.

 

Lebendig gestalten mit Pflanzen

Mein Teich fand nahe des westlichen Randbereichs meiner Terrasse seinen idealen Standort und es dauerte nicht lange, bis mir die Idee nach Fischen für mein Kleinod kam. Schnell musste ich erfahren, dass dies zwar prinzipiell möglich ist, aber Tiere in einem unterirdisch angelegten Teich besser aufgehoben sind. Zum einem ist es ein Qual für jeden Fisch im Sonnenlicht erhitzen Holzbottich sein Dasein zu fristen und zu anderen müssten die Tiere spätesten mit dem jährlicher Wintereinbruch umquartiert werden. Dementsprechend nahm ich vor meiner Idee wieder Abstand und konzentrierte mich stattdessen auf die natürliche Wirkung meines Teichs und der fehlte es bis dato definitiv an Ausstrahlung. Also was tun? Nach etwas Recherche und Beratung ergänzte ich den Teich mit Wasserhyazinthen und Muschelblumen und siehe da, sie stellte sich langsam ein – die Natürlichkeit. Glücklicherweise hatte ich mich beim Kauf für ein einen Hochteich mit seitlicher Pflanzzone entschieden, was ich mir durch die Bepflanzung von Efeu und Schilf zu nutze machte.

 

Ein wenig Pflege muss sein

Mittlerweile genieße ich den natürlich gewachsenen Übergang zwischen meine Pflanzen, Teich und Terrasse und will diese Ecke nicht mehr missen. Abschließend sei erwähnt, dass auch ein Hochteich ein Stück Mehrarbeit auf der Liste der Wintervorbereitung bedeutet. Das Holz meines Hochteichs besteht aus Kiefer und muss daher regelmäßig geölt oder gewachst werden, um unschöne Verfärbungen und schlimmstenfalls Fugenbildung zu verhindern. Doch diese Art von Mehrarbeit erbringe ich gern und ohne Schweiß auf der Stirn.

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